Montag, 27. März 2017

Emi's World Literature List #79

So langsam verbleiben vor allem die umfangreicheren Werke auf meiner Liste, die ich bislang eher vermieden habe... Eins davon habe ich in den letzten etwa zwei Wochen erfolgreich bewältigen können: "Die Mandarins von Paris" von Simone de Beauvoir. Es war nicht das erste Buch, das ich von dieser Autorin las, daher wusste ich bereits, dass die Lektüre anstrengend und zeitintensiv werden würde. (Auch mit ein Grund, warum ich dieses Buch bis jetzt vor mir her geschoben habe.) Das ist kein Buch, das man so nebenbei lesen kann, hier muss mal sich konzentrieren, es gab Abschnitte, die musste ich noch mal lesen, und es gab Details, etc., da musste ich erst mal recherchieren, um sie verstehen zu können. Wer Spaß an solchen anspruchsvolleren, etwas herausfordernden Lektüren hat, dem sei Simone de Beauvoir empfohlen. Es dauert, aber es lohnt sich!

Im Anschluss an dieses zeitraubende Werk, habe ich mich nun an den "David Copperfield" von Charles Dickens gewagt, auch ein dickes Buch, das sich eher langsam liest. Im Übrigen ist dies aber auch ein Listenbuch, allerdings von der erweiterten (meine Liste umfasst derzeit über 300 Titel).

current Music: VIXX, Dynamite

Mittwoch, 15. März 2017

Emi's World Literature List #80

Totaler Rückfall! Die letzten paar Wochen ging es mir immer schlechter, aber immerhin konnte ich gehen. Jetzt ist auch das wieder vorbei. Das ist wirklich deprimierend! Ich hasse es wirklich, krank zu sein! Aber ich will euch nicht damit belästigen, letztendlich interessiert so etwas ja nur einen selbst...

Die letzten paar Tage habe ich wieder ein Buch meiner Liste gelesen und heute mitten in der Nacht beendet. Von den Brontë-Schwestern hatte ich beinahe alles bereits gelesen, das letzte, was mir noch gefehlt hatte, war "Der Professor" von Charlotte Brontë. Es war ihr erster Roman, der allerdings erst posthum veröffentlicht wurde. Ich empfand ihn schon merklich schwächer als ihre anderen Bücher, aber es war dennoch schön, wieder eins ihrer Werke lesen zu können. 

In "Der Professor" geht ein junger Engländer, William Crimsworth, der weder Familie noch Geld hat, nach Belgien, um dort als Lehrer zu arbeiten. Er erhält eine Stelle an einer Mädchenschule, die von Mademoiselle Reuter geleitet wird und an der er einiges Interesse empfindet, bis er erfährt, dass sie mit einem anderen verlobt ist, woraufhin er sich von ihr abwendet. Später lernt er die junge Lehrerin Frances Henri kennen und verliebt sich in sie, allerdings versucht nun die gekränkte Mademoiselle Reuter, eine Beziehung zu verhindern...

Hier verarbeitete Brontë, die selbst eine Weile in Belgien in einem Pensionat zunächst Schülerin, später auch Lehrerin war, die unglückliche Liebe zu ihrem Lehrer, der mit der Direktorin besagten Pensionats verheiratet war. Allein dieser Hintergrund machte das Buch natürlich noch interessanter.

Eine wirklich interessante Lektüre, für die man sich durchaus etwas Zeit nehmen muss. Aber es lohnt sich definitiv, auch wenn das Buch nicht mit ihren anderen Werken mithalten kann.

current Music: Gugudan, A Girl Like Me