Freitag, 31. Juli 2015

Emi's World Literature List #13

Meine Welt besteht gerade vor allem aus Schmerzen. Das ist wirklich nichts, was ich jemandem wünschen würde. Morgens will ich echt nicht aus dem Bett, weil ich genau weiß, dass mich ein neuer Tag voller Schmerz erwartet... Zum Glück gibt es Bücher, die lenken ein wenig ab.

Ein weiteres Buch, bei dem von Anfang an feststand, dass ich es lesen sollte, war "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde. Natürlich war mir die Geschichte nicht unbekannt, gelesen hatte ich den Roman indes noch nicht. Also musste es das letzte Mal, als ich in der Bücherei war, mit. War ja ganz interessant, nur gingen mir die Charaktere ziemlich auf die Nerven. Aber okay, es gibt viele furchtbare Charaktere, selbst in interessanten oder "guten" Büchern.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Pain. Anger. Books.

Wenn wir heute nicht die Teambesprechung auf der Arbeit gehabt hätten, wäre ich zu Hause geblieben. Und hätte mich dann nicht über einen weiteren übelst verspäteten Zug aufregen müssen. Es ist so ärgerlich! All die verlorene Zeit. Außerdem musste ich die ganze Zeit stehen und warten, woraufhin meine Füße, und die, sowie meine Knie und auch meine Hände, sind zurzeit sowieso schlimm dran. Irgendwann fingen sie also an zu krampfen und das Stehen wurde zur Qual...

Da ich vor der Besprechung noch recht viel Zeit, ging ich in einen Buchladen, in denen kann ich Stunden zubringen... Was für viele andere Mädchen Klamotten sind, sind für mich Bücher. Jedenfalls verließ ich den Laden eine Stunde später (ernsthaft!) nicht mit leeren Händen... Wobei die Bücher jetzt vermutlich eine Weile unbeachtet liegen bleiben werden, weil ich noch fünf andere (bereits angefangene) Bücher zu lesen habe und irgendwann sollte ich auch das Zeug für meine Hausarbeiten lesen. Ja, whatever.

Dienstag, 28. Juli 2015

A lot of hardship...

Heute Morgen habe ich allen Ernstes die Wasserflasche nicht aufbekommen. Eine Weile quälte ich mich ab, was mir unglaubliche Schmerzen bereitete, bis Mom sich meiner erbarmte und sie öffnete. Morgens, das muss ich vielleicht noch dazu sagen, ist es immer am schlimmsten, da sind meine Finger immer ziemlich steif und alles schmerzt. Ich sehe schwarz... Abgesehen davon war es ein echt guter Tag!

Montag, 27. Juli 2015

Calm. (short notice)

Gut, ich könnte mich jetzt aufregen, ich lasse es aber. Denn bis auf diese eine Situation war der Tag ganz gut. Pünktliche Züge (mehr oder weniger jedenfalls) und auf der Arbeit war auch alles gut. Also konzentriere ich mich auf die guten Sachen, die heute passiert sind und vergesse alles andere. Guter Plan, oder?!

Sonntag, 26. Juli 2015

Emi's World Literature List #64

Ein weiteres Buch kann von der Liste gestrichen werden, meine Bettlektüre der letzten Wochen ist beendet, keine Ahnung, was ich als nächstes lesen werde. Dieses Buch von Louisa May Alcott war perfekt dafür geeignet, abends noch ein, zwei Kapitel zu lesen, ehe man schlafen ging.

Vor ein paar Wochen, als ich einen Gutschein einlösen wollte, fand ich diese neuaufgelegte Gesamtausgabe von "Little Women I und II" bzw. "Little Women" und "Good Wives" bzw. "Betty und ihre Schwestern", die Entscheidung war schnell getroffen, dass ich dieses Buch haben wollte. Diesen Kauf bereue ich auch absolut gar nicht, wie auch schon "Anne auf Green Gables" war "Little Women" ein wunderschöne Erzählung! Kann dafür nur meine Empfehlung aussprechen.

current Music: BOY, We Were Here (Mein absolutes Lieblingslied zurzeit!)

Donnerstag, 23. Juli 2015

Emi's World Literature #32

Okay, das war jetzt wirklich ein Buch, das ich in die Ecke geworfen hätte, wenn's dicker gewesen wäre und wenn es vor allem nicht auf meiner Liste gestanden hätte. Schon auf Seite 30 oder so war ich total genervt von dem Buch, nicht mal von der Geschichte, in der Hinsicht kann ich relativ viel ertragen, sondern wegen des Schreibstils...

Aber mal von vorne. Es war klar, dass "Der Fänger im Roggen" von J.D. Salinger, ja, ich geb's zu, ich hatte es bislang noch nicht gelesen, nun gelesen werden muss. Ich bin da auch völlig unbefangen dran gegangen und dann das. Der Stil, der von vielen Rezensenten gelobt wird, warum auch immer, ich kann's nicht nachvollziehen, ist grausam! Viel zu schnoddrig, mit viel zu vielen Wiederholungen. Keine Ahnung, ob es im englischen Original nicht ganz so schlimm ist, aber ich konnte irgendwann die Worte/Phrasen "und so, oder so, oder was, oder was weiß ich, irgendwie" nicht mehr lesen.

Mit jeder Seite, die ich las, wuchsen meine Aggressionen, der einzige Trost war nur, dass der Roman keine 300 Seiten hatte. Ehrlich gesagt kann ich die Begeisterung für dieses Buch nicht nachvollziehen, für mich gehört es zu meinen Flops des Jahres. Leider kann ich wohl kaum davon abraten, es zu lesen...

Dienstag, 21. Juli 2015

Regardless.

Der Morgen war genau wie der gestrige: Schmerzen und noch mehr Schmerzen. Mich nur anzuziehen war unglaublich kompliziert und schmerzhaft. Arbeit war aber wieder gut, weitestgehend zumindest. Mit einer Kollegin machte ich mich an ein paar Umräumarbeiten, die stehen ständig an. Dabei fragten wir beide uns, weil wir das schon öfter zusammen gemacht haben, warum eigentlich immer wir das tun und unsere männlichen Kollegen sich immer drum drücken. (Die sind alle so Drückeberger, unschön!)

Mein Zug heimwärts kam zwar pünktlich, blieb dann aber ewig im Bahnhof stehen, warum auch immer, so dass ich mal wieder meine Anschlussbahn nicht bekam. Immer sehr erfreulich... .-. Morgen bleibe ich zu Hause und hoffe, dass ich mal ohne Schmerzen aufwachen werde. Irgendwie bezweifle ich das...

Montag, 20. Juli 2015

Fear of pain

Nach einem Wochenende mit wenig Schlaf war es echt hart, heute Morgen so früh aus dem Bett zu kommen. Der Weg zur Arbeit war vor allem dann sehr anstrengend, weil mein rechtes Fußgelenk so schmerzte, dass ich wieder vor jedem Schritt Angst hatte. Für mich ist es eine Horrorvorstellung, mir ein Bein zu brechen. Ich werde unmöglich auf Krücken gehen können! Vor allem da ich meine Hände zurzeit komplett vergessen kann. Heute Morgen brauchte ich so lange, mich anzuziehen, weil die Hälfte meiner Finger sich nicht richtig bewegen ließen und jeder Versuch war unglaublich schmerzhaft. Wer hätte gedacht, dass Socken so grausam sein können?

Dafür war meine Arbeit heute echt gut, von kleinen Schmerzattacken mal abgesehen. Stundenlang tippen zu müssen ist nicht wirklich gut... Und da ich heute den ganzen Tag alleine gearbeitet habe, konnte ich auch von nichts und niemanden abgelenkt werden...

Samstag, 18. Juli 2015

Off.

Wann ist die perfekte Zeit, irgendwelche Sachen für die Uni zu machen? Genau: so spät abends wie möglich. Jedenfalls bei mir. Das ist so typisch. Immerhin habe ich das Zeug aber gemacht, die eine aus dieser Gruppenarbeit war sehr früh dran, ihren Teil zu machen, die dritte hat sich bis jetzt nicht gemeldet. Soll mich nicht weiter bekümmern. Vermutlich. Nur, dass wir das der Prof bis Ende der Woche schicken soll(t)en. Hm.

current Music: GOT7, Just Right

Donnerstag, 16. Juli 2015

Emi's World Literature List #8

Gestern war ein langweiliger Uni-Tag, mit dem letzten Seminar für dieses Semester. Ein Seminar, das ich mit Sicherheit nicht vermissen werde, ganz erlöst bin ich davon leider noch nicht, zuerst werde ich leider noch eine Hausarbeit schreiben müssen. Ich habe mir schon ein Thema ausgesucht, habe aber noch keine spezifische Idee. Was nicht ist, kann ja noch kommen. Heute war dann ein ziemlich normaler Arbeitstag, ab nächster Woche kommt ein neuer Arbeitsplan, der anstrengender sein wird, vermutlich. Wird schon gehen... Nur werde ich leider fürs Erste nicht mehr mit Cathy zusammen arbeiten, was ich schade finde...

Gestern habe ich meine Freistunde nicht nur zur Recherche genutzt, sondern auch dafür, ein weiteres Werk meiner Liste zu lesen, ein Drama, ich habe, denke ich, schon genügend klar gemacht, dass ich Dramen nicht mag. Manchmal muss das aber leider sein. Glücklicherweise war auch dieses Drama, eins von Heinrich von Kleist, auch wieder nicht so unfassbar lang. Sonst wäre das die reinste Qual geworden und ich hätte es mir vielleicht noch mal anders überlegt. Meine Nummer 8 ist "Der zerbrochene Krug", aber mehr werde ich dazu jetzt auch nicht sagen.

Dienstag, 14. Juli 2015

Just some complaints. Sorry.

Bis auf die Schmerzen, gegen die ich nicht viel machen kann, und die inzwischen auch wieder alltäglich, also fast normal, geworden sind, war es ein guter Tag, Arbeit war gut und alles, bis, und ja, ein bis gibt es leider viel zu oft... Bis ich mich an den Heimweg machte. Es sollte mich eigentlich nicht überraschen, dass der Zug mal wieder Verspätung hatte. Der Zug davor, den ich, wenn der nur fünf Minuten Verspätung gehabt hätte, noch bekommen hätte, was natürlich nicht der Fall war, das ist ja leider nie so, war natürlich pünktlich.

Meine Anschlussbahn war gerade weg, also musste ich schon wieder warten. Die fuhr dann, eine ganze Weile später, zwar pünktlich ab, blieb dann aber irgendwo mitten auf der Strecke ewig stehen, warum auch immer. Vernünftige Informationen an Kunden weiterzugeben ist ja irgendwie nicht so Sache der Bahn. -.- Fast eine Stunde später als sonst war ich dann also erst zu Hause. Meine eigentlichen Pläne für den Tag hatten sich damit auch zerschlagen. Immer wieder schön!

Montag, 13. Juli 2015

Last week. O__O

Schon ist die letzte Woche in diesem Semester gekommen, irgendwie erscheint mir das unwirklich. Ab nächster Woche habe ich tatsächlich (erst mal) keine Seminare mehr. Arbeiten werde ich natürlich, ich weiß aber bislang noch nicht, an welchen Tagen. Mein Montagsseminar fand heute also zum letzten Mal statt, jetzt muss ich mir nur noch ein Hausarbeitsthema überlegen. Nur noch, irgendwie klingt das ironisch. Arbeit war ein wenig nervenaufreibend, aber alles in allem doch gut.

Der Regen störte mich gar nicht, verglichen mit letzter Woche Montag war es heute richtig angenehm, auch wenn es ziemlich schwül war. Immerhin zerfließt man nicht total.

Samstag, 11. Juli 2015

Emi's World Literature List #67

Es geht weiter, das nächste Buch ist von meiner Liste gestrichen worden. Meine Nummer 67 und das dritte von fünf japanischen Büchern. Mir war von Anfang an klar, dass Natsume Sôseki mit auf die Liste müsste. Sehr schnell hatte ich mich für "Ich der Kater" entschieden. Wie der Titel schon andeutet, wird die Geschichte aus der Sicht eines namenlosen Katers erzählt. Und das sehr amüsant, immer wieder musste ich lachen, weil so viele kuriose Erzählstränge, Dialoge und Beschreibungen enthalten sind. Etwa eine wirklich seitenlange Beschreibung eines der Charaktere, wie er eine Violine kaufen will, wobei er praktisch den damaligen Tag minutiös schildert und immer wieder unterbrochen wird, weil bis auf einer sich bald alle langweilen. Ich habe mich totgelacht!

Ein Beispiel will ich euch geben, einer der Charaktere, ein Dichter, äußert sich über Gedichte, weil keiner der anderen sein Gedicht versteht:

"Daß Sie, meine verehrten Herren, das Gedicht nicht verstehen, ist nicht weiter erstaunlich, hat doch während der letzten zehn Jahre in der Welt der Lyrik eine derart rasante Entwicklung stattgefunden, daß sie kaum noch wiederzuerkennen ist. Man versteht moderne Gedichte nicht, wenn man im Bett oder auf einem Bahnhof in ihnen herumblättert, ja, nicht selten gerät sogar der Verfasser eines Gedichts in Verlegenheit, wenn man ihn nach dem Sinn fragt. Da die Dichter sich beim Schreiben aber ausschließlich auf ihre Inspiration verlassen, kann man sie für nichts verantwortlich machen - außer für die Tatsache, daß sie schreiben. Anmerkungen, Kommentare, Exegese sind Sache der Forscher, uns Dichter bekümmern diese Dinge nicht im geringsten. Unlängst hat ein Freund von mir, ein gewisser Sôseki, eine Kurzgeschichte mit dem Titel Ichiya geschrieben, der Text ist aber derart nebulös, daß niemand in ihm einen Zusammenhang erkennen kann, und als ich ihn jüngst traf, fragte ich ihn ausführlich nach dem eigentlichen Sinn der Kurzgeschichte, er wies mich jedoch kalt mit der Bemerkung ab, er selbst hätte auch nicht die leiseste Ahnung. Und gerade daran erkennt man, meiner Meinung nach, den wahren Dichter." (S. 290)

Wie immer: japanische Literatur ist sehr eigen, das ist nun aber ein Roman, den ich wirklich jedem, der bereit ist, sich ein wenig zu öffnen, wärmstens empfehlen würde, er ist wirklich sehr lustig, sehr ironisch, mit vielen tollen Szenen.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Unusual...

Herrlich kühler Tag. Auf der Arbeit lief alles gut. Lustige Unterhaltung mit Cathy. Immer noch Schmerzen. Trotzdem war es ein guter Tag.

#HappyTimes - (Smartphone-Photo)

Mittwoch, 8. Juli 2015

Emi's World Literature List #78

Nach den ganzen heißen Tagen fand ich es heute wirklich angenehm! Gestern war ein ganz normaler Arbeitstag, heute ein (nicht ganz) normaler Unitag. Nach dem ersten Seminar bin ich gegangen, weil ich mal wieder heftige Kopfschmerzen hatte. In letzter Zeit häuft sich das, keine Ahnung, warum. Mit sechs geschwollenen und nicht richtig funktionierenden Fingern war es heute Morgen ein echtes Abenteuer, meine Wasserflasche zu öffnen! Versucht das mal! Pete war heute leider nicht da, dafür aber Claire und Mona, so dass ich jemanden hatte, mit dem ich mich unterhalten konnte. Themen haben wir ja immer genug!

Im übrigen konnte ich in der Zwischenzeit einen weiteren Titel von meiner Liste streichen. "Rebecca" von Daphne du Maurier war der 78. Titel und ein wirklich interessanter Roman. Wenn man sich mal Listen anschaut, die Weltklassiker oder Bücher, die man gelesen haben sollte, aufführen, davon gibt es ja reichlich, ist "Rebecca" auf sehr vielen davon zu finden. Der Roman ist schon ziemlich dick, daher war ich erfreut, festzustellen, dass er mir gefiel, sonst hätte das leicht quälend werden können. Wer's noch nicht gelesen hat, dem kann ich es eigentlich nur empfehlen.

Montag, 6. Juli 2015

Finally a little bit better... not everything though

Die letzten Tage war es einfach viel zu heiß, um auch nur zu denken. Die heißesten Stunden des Tages verbrachte ich daher stets im Wohnzimmer, wo es sowieso kühler ist, als in meinem Raum, aber auch der Ventilator wirkte sehr anziehend. Und lesen kann ich schließlich überall. Zum Glück war es heute nicht mehr ganz so heiß, wenn es auch immer noch ziemlich unangenehm war.

Uni war heute aber glücklicherweise interessant und Arbeit war auch okay, manchmal ist die ganze Computerarbeit ja langweilig, aber heute fand ich es echt gut, einfach nur da zu sitzen, Fenster und Tür weit aufgerissen, herrlicher Durchzug, und so zu arbeiten. Noch besser fand ich den Arbeitsschluss, auch wenn die Heimfahrt im nicht-temperierten Zug nicht so toll war. Man kann ja nicht alles haben.

Schmerztechnisch bin ich jetzt wieder auf Schmerzmittel angewiesen, weil ich es sonst nicht aushalten würde...

Donnerstag, 2. Juli 2015

Unendurable

Heiß! Kopfschmerzen! Arbeit war ziemlich anstrengend, einfach nur, weil es unerträglich warm war. Die Bahnen waren natürlich alle nicht klimatisiert, so dass man auf der Fahrt beinahe eingeht... Bin so froh, die nächsten drei Tage wenigstens nicht mit dem Zug fahren zu müssen!

Mittwoch, 1. Juli 2015

Melting...

Nicht klimatisierte Züge sind natürlich wirklich herrlich zurzeit. Morgens geht es ja noch, da ist es noch ziemlich kühl, aber wenn man ein paar Stunden später nach Hause fährt... Ich war dann wirklich froh, dass mein Zug pünktlich war und dass ich heute viel früher als sonst Mittwochs fuhr, da war der Zug zum Glück nicht so voll. Uni war aber okay, also will ich mich nicht zu sehr beklagen.