Montag, 19. Januar 2015

A cold cold day

Es ist noch früh. Der erste Schritt aus dem Haus - und am liebsten will man gleich zurückrennen. Es ist so unglaublich kalt. Der Thermometer zeigt -4° an, es fühlt sich kälter an. Aber wenn es ums Frieren geht, darf man sowieso nicht mich fragen. Ich friere immer. Schnell steht für mich fest, dass ich die S-Bahn nehme, der Zug hat Verspätung, während die Bahn schon da steht und wartet, so dass ich nicht mehr in der Kälte warten muss. Am liebsten würde ich echt meine Decke mitnehmen, mich darin einkuscheln, um nicht zu frieren. Aber das sähe wohl ziemlich lächerlich aus und ich müsste sie die ganze Zeit mit mir schleppen, nein, dann lieber ein bisschen frieren.

Auf der Arbeit läuft alles gut, ich erledige meine Aufgaben und werde dabei kaum gestört, so lässt es sich doch aushalten. Überstunden mache ich heute mal nicht, ich will den kalten Weg schnell hinter mich bringen und wieder zu Hause sein, wo es wenigstens warm ist. Zum Glück sind die Bahnen alle pünktlich, so dass ich tatsächlich schon bald wieder im warmen Haus sitze. (Bald ist natürlich relativ, der Weg wird ja nicht kürzer. Aber die Wartezeiten wurden zumindest nicht in die Länge gezogen.)

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