Sonntag, 30. November 2014

Pain. Weird week. :\

Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin; ich will erhaben sein unter den Völkern, ich will erhaben sein auf Erden. (Psalm 46,10)

Ich bin müde, einfach nur müde. Es ist egal, wie viel oder wie wenig ich schlafe, es ist egal, ob ich an einem Tag viel oder wenig mache. Nachts kann ich nicht schlafen und tagsüber fällt es mir schwer, wach zu bleiben. Mich zu konzentrieren fällt mir immer schwerer. Warum bin ich nur so müde und erschöpft?

Die Schmerzen in meinem linken Knie verschwinden auch nie so ganz. Manchmal geht er bis zum Knöchel. Hin und wieder bin ich aber auch nahezu schmerzfrei und kann normal gehen. Dafür macht meine linke Hand nicht mehr mit. Morgens vor allem ist sie total steif und selbst im Laufe des Tages wird das nicht viel besser. Da schmerzt jede Bewegung. 

Diese Woche wird komisch. Montag und Dienstag habe ich ganz normal Arbeit, am Mittwoch und Donnerstag fällt bis auf je ein Seminar alles aus. Ernsthaft? Das heißt, ich muss an beiden Tagen zur Uni, für ein Seminar, was wiederum heißt, dass ich dann länger unterwegs als da bin. Aber Fehlen ist keine Option; man weiß ja nicht, was da eventuell noch an Streiks kommen wird und bestimmt werde ich mir irgendwann im Laufe des Winters noch eine Erkältung einfangen. Da werde ich meine Fehlstunden noch brauchen... :\ Aber doof ist es schon! Euch eine schöne Woche!

Samstag, 29. November 2014

What I wish for...

Copyright by Jan-Emi!!!

Freitag, 28. November 2014

Black and white? Grey.

Ausschlafen? Pustekuchen. Zahnarzt. Ich sitze ungefähr eine halbe Stunde im Wartezimmer, bis ich aufgerufen werde. Zwei Sekunden später bin ich auch schon wieder draußen, "alles okay". Und dafür bin ich jetzt früh aufgestanden?

Copyright by Jan-Emi!!!

Donnerstag, 27. November 2014

Friends. And it's way too cold!

Es ist doch herrlich, zwei Stunden länger schlafen zu dürfen! ^__^ Trotzdem wollte ich nicht aus dem Bett, einfach, weil es so unglaublich kalt ist! Mein Zug war zum Glück pünktlich, so dass ich nicht allzu lange frieren musste. Melanie war heute wieder da, die letzten zwei Wochen war sie krank. Da war ich dann ganz alleine in dem Seminar, sonst kenne ich da keinen. Und ich habe ehrlich gesagt auch nicht die Lust, mich mit den anderen zu unterhalten.

Maren war heute nicht da, so hatte ich leider niemanden, mit dem ich einen Kaffeeklatsch machen konnte, was wir sonst meistens am Donnerstag machen. Habe dann alleine einen Kaffee getrunken und gelesen. Wie gesagt, war Maren nicht da, Daniel und Sandra aber schon, so dass ich genügend Gesprächspartner vor dem Kolloquium hatte. Anschließend, wir waren heute ziemlich früh fertig, unterhielt ich mich noch mal eine Weile mit Sandra, ehe ich mich auf den Weg machte. Alleine, durch die Dunkelheit und Kälte. Das ist schon ein wenig unheimlich...

Mittwoch, 26. November 2014

Very short Uni day. Sharing. Joy.

Welch ein Tag! Eigentlich war es viel zu kalt und ungemütlich, um überhaupt aus dem Bett zu kommen. Zu gerne wäre ich heute einfach im Bett geblieben. Leider gehen nicht alle Träume in Erfüllung. Heute fand nur mein erstes Seminar statt. Die anderen beiden fielen aus (und ja, das bedeutet, ich war länger unterwegs, als ich dann tatsächlich in der Uni war). Aber in dem Seminar habe ich schon einmal gefehlt, also hilft wohl alles nichts. Nach dem Seminar hatte ich nach längerer Zeit mal wieder die Gelegenheit, mich etwas länger mit Claire zu unterhalten. Die letzten Wochen waren immer zu ausgefüllt.

Weil ich also sehr früh schon Schluss hatte, ging ich noch in die Stadt und besorgte die ersten Weihnachtsgeschenke. Das ist ja immer so eine Sache. Wie immer haben wir keine Ahnung, was wir unseren Problemfällen - Dad und Keiji - schenken sollten. Die beiden wünschen sich nichts und brauchen nichts. Mal sehen, ob uns noch etwas einfällt. Außerdem kaufte ich mir auf dem Weihnachtsmarkt die erste Tüte mit gebrannten Mandeln für dieses Jahr. Meine Geschwister und ich sind alle verrückt danach. Natürlich teilte ich mit meinen Geschwistern. So bin ich. Allein hätte ich nicht so große Freude daran gehabt.

current Music: Exo, Wolf (Chinesische Version. Längere Zeit habe ich kaum noch koreanische Musik gehört, aber jetzt habe ich wieder den totalen Ohrwurm von diesem Lied...)

Dienstag, 25. November 2014

Just a few words

Kurze Nacht, trotzdem guter Tag. Auch wenn es morgens echt kalt war, ein Grad, es hatte gefroren. Arbeit war gut, ich traf einige Freunde, mit denen ich einige Worte wechselte. Später arbeitete ich noch mit Maren zusammen, wobei wir zuerst eine Kaffeepause machten und uns unterhielten. Pausen sind gut, Pausen braucht man. Unterhaltungen sind wichtig. Meine Meinung. Zu Hause unterhielt ich mich lange mit Mai. Wie gesagt, Unterhaltungen sind wichtig, sie stärken Beziehungen.

Montag, 24. November 2014

It became a little bit better.

Nieselregen, kalt, wer will da denn schon aus dem Bett? Wahrscheinlich niemand, aber was hilft's? Die Schmerzen in meinem Knie waren heute zum Glück nicht mehr so schlimm wie gestern. Morgens musste ich zwar humpeln, nahm ausnahmsweise mal am Bahnhof die Rolltreppen, anstatt mich die Treppen hoch oder runter zu quälen. Im Laufe des Tages wurde es immer besser und auf dem Heimweg war ich zwar langsamer als sonst, aber humpeln musste ich nicht mehr. Das Wetter hatte sich, nur mal so nebenbei, ebenfalls im Laufe des Tages gebessert.

Arbeit war heute auch sehr gut, ich hatte viel zu tun, war aber auch sehr motiviert heute. Blieb dann noch eine Stunde länger, um einige Dinge aufzuarbeiten, die in den letzten Wochen liegen geblieben sind. (Teilweise, weil ich wegen der Hausarbeit ein wenig kürzer getreten bin, teilweise, weil einer meiner Kollegen seine Arbeit nicht vernünftig macht und so viel an mir hängen bleibt, denn irgendjemand muss die Sachen ja machen.)

Sonntag, 23. November 2014

Can't walk. So much pain!

Kommt her, schaut die Werke des Herrn, der auf Erden Verheerungen angerichtet hat, der den Kriegen ein Ende macht, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt! (Psalm 46,8-9)

Heute kann ich gar nicht mehr gehen. Jeder einzelne Schritt ist schmerzhaft, Treppen steigen eine Qual. Mein Knie ließ sich seit Wochen nicht mehr ganz durchdrücken, heute kann ich es auch gar nicht mehr beugen. Versuch dann mal, Treppen hoch und runter zu kommen! Keine Ahnung, wie ich es morgen schaffen soll, überhaupt bis zur Arbeit zu kommen. Von der Bahn aus liegt da doch noch mal eine ganze Strecke Fußweg vor mir. Und am Bahnhof gibt es so viele Treppen...

Samstag, 22. November 2014

Grandma's Birthday.

Die letzte große Familienfeier vor Weihnachten. Der Geburtstag meiner Oma. Ich habe ja nur eine, die andere ist leider schon gestorben, lange, bevor ich geboren worden bin. Umso dankbarer bin ich für meine Oma. Sie ist so ein gemütlicher, liebevoller Mensch und sie liebt alle ihre Enkel, und wir sind ja nicht wenige, gleich. Und sie ist so eine stolze Urgroßmutter.

Es war ein schöner Tag, der Großteil der Familie war da, es wurde sich unterhalten, zusammen gelacht. Und es gab wieder ein mal viel zu viel leckeres Essen. Manchmal fragen wir uns, warum wir, bei den ganzen Feiern mit zu viel leckerem Essen, noch nicht alle durch die Gegend rollen. Vielleicht ist das auch nur Gewöhnungssache. Schöner Tag, schöne Gemeinschaft. Alexa war auch da, seid dem Frühstück Anfang Oktober hatten wir uns nicht mehr gesehen, weil ich ja seitdem dann ja im Stress mit meiner Hausarbeit stand. Jetzt habe ich wieder Zeit, da müssen wir mal schauen...

Freitag, 21. November 2014

A day off! Finally! ^__^

Endlich ausschlafen! Endlich einen Tag lang ausruhen dürfen und nichts tun müssen! Herrlich!

Copyright by Jan-Emi!!!

Donnerstag, 20. November 2014

A really good day today. ^__^

Donnerstag. Donnerstag heißt, ich darf zwei Stunden länger schlafen. Was natürlich einfach nur herrlich ist, wenn man so dauermüde ist, wie ich es zurzeit bin. Richtig ausgeschlafen war ich auch da noch nicht, aber auch nicht ganz so müde wie sonst. Die ersten zwanzig Minuten in meinem Seminar waren hart, da fiel es mir echt schwer, mich zu konzentrieren, danach ging es. Da wurde es sogar richtig interessant. So verging die Zeit auch recht schnell. Danach traf ich mich mit Maren, wir tranken einen Kaffee zusammen und unterhielten uns. Anschließend arbeitete jede von uns noch an Unisachen, bevor wir zum Kolloquium gingen. Bevor das anfing, unterhielt ich mich noch eine Weile mit Daniel, der ja auch da ist. Heute war es ziemlich interessiert, weil das erste Thema, das vorgestellt wurde, in Richtung dessen ging, was ich in meiner gerade abgegebenen Hausarbeit behandelt habe. In dem Thema bin ich natürlich gerade voll drin, so dass das für mich sehr gut nachzuvollziehen war. Anschließend legte ich eine Strecke des Weges mich mit Maren unterhaltend zurück, da wir ein Stück weit denselben Weg hatten. Ich freue mich so auf morgen: endlich ausschlafen! ^__^ Ich bin so müde, dass ich jetzt im Sitzen einschlafen könnte...

Mittwoch, 19. November 2014

It's so cold! And always the trains...

Sobald ich vor die Tür gehe, friere ich nur noch. Wie schön also, dass mein Zug zurück Verspätung hatte, leider auch die S-Bahn, so dass ich meine Anschlussbahn gerade abfahren sah, als die Bahn im Bahnhof einfuhr. Was dazu führte, dass ich noch mal eine halbe Stunde länger frieren durfte. Wie schön! Ich hasse Züge! Und dann hört man, dass da schon wieder über Streiks geredet wird. Bitte, nicht schon wieder!

Ansonsten war heute eigentlich ein guter Tag. Die Seminare waren zum größten Teils zwar langweilig; das lag vielleicht aber auch nur daran, dass ich so müde bin, dass es mir schwer fällt, mich noch auf irgendetwas zu konzentrieren. Ein paar Freunde habe ich heute auch getroffen und mich mit ihnen unterhalten, was auch ganz schön war. Aber jetzt bin ich schon wieder? immer noch? so unglaublich müde. Ich könnte mich jetzt hinlegen und wäre sofort weg. Wenn ich in ein paar Stunden wirklich ins Bett gehe, werde ich wieder hellwach sein. Hm...

Dienstag, 18. November 2014

Just a little bit...

Von jetzt auf gleich hatte mein Zug heute Morgen  auf einmal fünfzehn Minuten Verspätung. Zum Glück wurde das gesagt, kurz bevor die S-Bahn abfuhr, so dass ich die noch nehmen konnte und nicht noch ewig warten musste. Arbeit war heute auch wieder ziemlich entspannt, aber vielleicht ist auch nur meine Grundeinstellung gerade so entspannt, weil der Stress durch die Hausarbeit weg ist. Zwischenzeitlich schaute Clarissa kurz vorbei und wir unterhielten uns ein wenig, später kam noch Pete, den ich letzte Woche nach längerer Zeit mal wieder getroffen hatte. War natürlich schön. Man sieht sich viel zu selten. Jetzt noch zwei Tage Uni - und dann kann ich endlich, endlich mal wieder ausschlafen. Im Moment bin ich einfach immer müde!

Montag, 17. November 2014

Handed in! Finally! ^__^

So. Meine Hausarbeit ist abgegeben, endlich weg! Da fallen einem tausend Steine vom Herzen. Und als ich nach Hause kam, musste ich mich nicht gleich wieder an die Arbeit machen, sondern konnte mal ein wenig entspannen. Arbeit war heute auch sehr entspannt. Bis auf einige Ausnahmen, war heute ein wirklich wunderbarer Tag! Endlich wieder lesen, also, Romane. Etwas anderes, als die ganzen wissenschaftlichen Texte, die ja auch zu 90% auf Englisch waren. Für die Uni gibt es natürlich immer noch genug zu tun, aber dennoch wird es jetzt etwas entspannter werden und ich werde mehr Zeit für mich haben. Und das freut mich wirklich!

Sonntag, 16. November 2014

Done! Finally it's done!

 Psalm 46,7: Mit uns aber ist der Herr der Heerscharen; der Gott Jakobs ist für uns eine feste Burg!

Ich bin fertig! Endlich fertig! Die Hausarbeit liegt ausgedruckt auf meinem Tisch und muss morgen nur noch abgegeben werden. Ich will das Ding jetzt auch endlich weg haben. Nach vier Wochen harter Arbeit habe ich jetzt mein Leben zurück! Endlich wieder Bücher lesen, Filme oder Serien schauen und an freien Tagen lange schlafen dürfen. Im Moment ist mir ziemlich egal, wie gut oder schlecht (ich tippe ja eher auf zweites) die Hausarbeit ist. Hauptsache sie ist fertig! Ich bin so happy! Und freue mich auf Freitag: Endlich ausschlafen! Und nach diesem anstrengenden Kraftakt des mit Worten balancieren, habe ich jetzt keine mehr. Also gute Nacht und eine schöne Woche.

Samstag, 15. November 2014

Not much time left.

Als mein Wecker heute Morgen viel zu früh klingelte, hätte ich ihn am liebsten an die Wand oder gleich aus dem Fenster geworfen. Zuerst hoffte ich, es sei nur ein Traum gewesen und ich müsste noch nicht aufstehen, aber ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass es doch der Wecker gewesen war. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf Freitag freue, dann kann ich endlich, endlich zum ersten Mal seit vier Wochen oder so ausschlafen!

Den ganzen Tag war ich unterwegs, am frühen Abend kam ich zurück, aß etwas und saß gleich darauf schon wieder an Shiro-chan und schrieb. Es geht vorwärts, das Tempo ist nicht so schnell, wie ich es gerne hätte, aber wenigstens es bewegt sich etwas. Mein eigentlicher Plan für heute sah vor, dass ich drei Seiten schreiben sollte. Mein neuer Plan sieht vor, dass ich heute alles Themenspezifische und Wichtige geschrieben haben soll. Wie ich das schaffen soll, ist mir ein Rätsel. Aber für morgen soll mir dann nur noch, wenn mein Plan aufgeht, die Überarbeitung und Aktualisierung von Einleitung und Fazit bleiben, das Ausfüllen von Lücken sowie das Korrekturlesen, bleiben. Nicht zu vergessen das Inhaltsverzeichnis, das Deckblatt, die eidesstattliche Erklärung und solche Dinge. Mein Literaturverzeichnis erweitere ich während des Schreibens, so dass ich da nichts mehr tun muss. Und ganz wichtig, ganz am Ende kommt das Ausdrucken. Leider bin ich besser im Pläne machen, als im Pläne einhalten. Mal sehen also, wie das funktionieren wird..

Freitag, 14. November 2014

Managed to do a lot today!

Zwei Beobachtungen- Erstens: für eine halbe Seite brauche ich durchschnittlich eine halbe Stunde. Zweitens: gegen acht Uhr abends bin ich am produktivsten. Ein weiterer Tag zu wenig Schlaf, ein weiterer Tag voller Arbeit. Und tatsächlich mein produktivster Tag bisher. Wenn man die reine Seitenmenge ansieht. Vier Seiten wollte ich schreiben, vier Seiten habe ich geschrieben. Leider auch nicht mehr. Ein Kapitel habe ich jetzt fertig, eins ist so gut wie fertig, eins habe ich nicht mal angefangen. Das ist auch noch das schwierigste Kapitel. Hm. Dennoch bin ich jetzt sehr zuversichtlich, dass ich es bis Montag schaffen werde. Da es jetzt "erst" kurz nach elf ist, habe ich noch so ungefähr eine Stunde, in der ich arbeiten kann, bevor mein Gehirn nicht mehr mitmacht und ich die inzwischen alltäglichen Kopfschmerzen bekomme. In einer Stunde könnte ich, je nach dem, wie ich mit dem Thema des schwierigen Kapitels zurecht komme, ungefähr eine Seite schaffen. Dann bliebe nicht mehr so viel für morgen.

Morgen geht es im Übrigen für mich sehr früh aus dem Bett und für ein paar Stunden weg. Daher werde ich morgen auch nicht so viel Zeit wie heute haben. Was einerseits problematisch, andererseits treibt mich das Zeitproblem dann vielleicht auch stärker zur Arbeit. Mal sehen. Die kompliziertesten Sachen stehen noch vor mir, das wird noch mal ein Kampf. Bis Sonntag Abend muss ich fertig sein, damit ich die Arbeit ausdrucken kann. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf den Montag freue!

Donnerstag, 13. November 2014

Plans for the next days.

Donnerstag fängt für mich die Uni ja später an als sonst immer, das heißt, ich konnte heute länger schlafen und das war wirklich herrlich! Und sehr nötig. Ich hatte gleich viel bessere Laune heute Morgen. Auch wenn ich dann länger unterwegs als in der Uni war. Mein Kolloquium fiel heute wieder aus, wodurch ich nach meinem Seminar gleich wieder nach Hause konnte. Was angesichts meiner Zeitknappheit auch sehr hilfreich war. Eigentlich lohnte es sich nicht wirklich, da überhaupt zur Uni zu fahren, aber ich habe ja schon letzte Woche durch den Streik gefehlt, da kann ich ja nicht gleich schon wieder fehlen. Vor allem, da man nur zwei Fehlstunden hat und ich mir die zweite für Notfälle aufbewahren will.

Zunächst habe ich dann aber nicht viel auf die Reihe bekommen. Dafür waren die letzten zwei Stunden sehr produktiv. Da habe ich etwas mehr als zwei Seiten geschrieben. Und wenn man mein sonstiges Tempo bedenkt, ist das wirklich unglaublich viel. Mein Tagessoll für heute sah vor, mindestens zwei Seiten zu schaffen. Etappe erledigt. Mit Blick auf die Uhr (und auf die wenige Zeit, die mir bleibt), werde ich gleich versuchen, noch eine weitere Seite zu schaffen.Morgen habe ich frei, werde wieder früh aufstehen und dann den ganzen Tag an der Arbeit sitzen. Mein Tagessoll für morgen sieht vier Seiten vor. Dann hätte ich so vierzehn bis fünfzehn Seiten. Fünfzehn bis zwanzig Seiten müssen es sein. Das wäre doch gut. Samstags bin ich ein paar Stunden weg, da will ich aber trotzdem noch mal zwei Seiten schreiben. Mit ein wenig Glück würde mir für den Sonntag nur noch das Korrekturlesen und dann - zuallerletzt - das Ausdrucken bleiben. Träume...

Mittwoch, 12. November 2014

Friends. Uni. So tired. No time.

Nach dem Schreck gestern Morgen bin ich letzte Nacht zu der für mich normalen Zeit ins Bett gegangen, sodass ich heute Morgen keine Probleme beim Aufstehen hatte. Da ich heute mal etwas mehr Zeit hatte und keine Lust hatte, längere Zeit frierend auf dem Bahnsteig zu warten, habe ich die S-Bahn genommen. So hatte ich auch mehr Zeit zu lesen. Vor meinem ersten Seminar habe ich mich mit Vika unterhalten. Ich habe sie in den letzten Wochen natürlich immer im Seminar gesehen, aber wir haben kaum geredet, daher war das heute ganz schön. Phil kam nicht und Claire erst sehr spät, so dass ich mit ihr nur nach dem Seminar ein paar Worte wechseln konnte.

Uni an sich war heute ganz gut, die ersten beiden Seminare waren ziemlich interessant, das dritte Seminar ist einfach langweilig, der Dozent da hat's einfach nicht drauf. Heute ging ich einfach, als die offizielle Zeit um war, soll er doch weiterreden ohne Ende, ich wollte nur meinen Zug bekommen, ich habe viel zu viel zu tun, als eine halbe Stunde nichts tun könnend auf einem Bahnhof zu warten. Ich finde so etwas eigentlich sehr unhöflich, also zu gehen, wenn ein Dozent noch redet, aber andererseits finde ich es auch sehr unhöflich von dem Dozenten, dass er jede Woche überzieht, obwohl er weiß, dass die Zeit schon um ist. Findet ihr nicht auch? Ausnahmsweise mal ein wenig zu überziehen, ist ja okay, aber jede Woche?

Dienstag, 11. November 2014

I've forgotten about this day._.

Oh Mann. Ja, der sehr wenige Schlaf macht sich bemerkbar, heute Morgen habe ich meinen Wecker nicht gehört und deswegen verschlafen. Normalerweise passiert das immer eher am Ende des Semesters, aber na ja. Über den ganzen Stress die letzten Tage habe ich voll verplant, dass heute der 11.11. ist. Tag dieser Verrückten, die sich verkleiden und besaufen. Morgens der Bahnsteig war schon total überfüllt mit solchen Typen, zum Glück kam kaum jemand von denen auf die Idee, die S-Bahn zu nehmen, was ich dann gemacht habe.

Arbeit war gechillt, klärte dann noch ein paar Sachen mit Maren ab, ehe ich mich auf den Weg machte. Ich musste noch zu einer Bibliothek, um Bücher zurückzubringen, die ich für meine Hausarbeit ausgeliehen hatte. Unterwegs traf ich Pete, den ich schon echt lange nicht mehr gesehen habe. Wir unterhielten uns kurz, auch über die Hausarbeiten, er muss ja auch eine schreiben. In der Bibliothek traf ich Daniel, der da arbeitet. Er musste dann noch eine Besorgung für die Arbeit machen und wir hatten einen Großteil des Weges gemeinsam, also waren wir zusammen unterwegs.

In allen Bahnen zurück stank es einfach nur nach Alkohol. In der Straßenbahn waren dann auch noch welche, die in der Bahn gekifft haben. Dieser Tag gehört abgeschafft! Auf dem Bahnhof war kaum ein Durchkommen, weil diese, meist besoffenen oder zumindest angetrunkenen verkleideten Idioten überall den Weg versperrten. Klugerweise nahm ich wieder die S-Bahn. So viel dazu. Ich habe gar keine Zeit, mich darüber aufzuregen.

Montag, 10. November 2014

Three hours. Nevertheless relaxed.

Die letzte Nacht war sehr kurz. Ich bin erst seeeehr spät ins Bett gegangen, viel zu spät eigentlich. Irgendwann war ich so müde, dass ich mich auf nichts mehr konzentrieren konnte und bin ins Bett gegangen. Kaum lag ich im Bett, war ich wieder hellwach. Das ist immer so bei mir. Und dann liege ich wach, eigentlich totmüde und quäle mich, weil ich nicht schlafen kann. Wenn's hochkomme, habe ich gerade mal drei Stunden geschlafen. Trotzdem fühlte ich mich heute Morgen total fit und ausgeschlafen. Ich verstehe mich selbst nicht.

Der Tag heute war nicht unbedingt der Beste, aber ich war irgendwie so entspannt, dass mich heute nichts wirklich aufregen konnte. Nicht mal die pünktlichen Verspätungen der Bahn. Arbeit war ziemlich entspannt. Später kam Daniel kurz vorbei, weil er etwas brauchte und wir unterhielten uns eine Weile. Aber er musste schon bald wieder gehen, zu seiner Arbeit.

Nach der Arbeit blieb ich noch eine Weile da, ich hatte das Büro für mich und las einen der Texte für meine Hausarbeit. Da hatte ich meine Ruhe und wurde, abgesehen von dem kurzen Gespräch mit Daniel, nicht abgelenkt. Als ich den Großteil des Buches gelesen hatte, machte ich mich auf den Heimweg. Bis eben war ich damit beschäftigt, einen Text für ein Seminar zu lesen, das muss ich ja auch noch irgendwann tun, auch wenn das viel Zeit kostet. Aber was soll ich machen?

Heute werde ich wohl auch noch eine ganze Weile wach bleiben, ich denke mal, nicht so lange wie gestern, auf Dauer hält man das ja nicht aus. Aber ein bisschen was muss ich heute noch tun, sonst werde ich das nie im Leben schaffen. Gute Nacht euch!

Sonntag, 9. November 2014

Some progress. Some (very short) time with family.

Die Völker tobten, die Königreiche wankten, als er seine Stimme hören ließ; und die Erde verging. (Psalm 46,6)

Aufstehen, Kopfschmerzen, das ist irgendwie schon Alltag. Seit ungefähr zwei Wochen wache ich jeden Morgen mit Kopfschmerzen auf, die zum Glück aber bald wieder verschwinden. Normalerweise fahre ich Sonntag morgens ja immer zum Gottesdienst. Heute nicht. Meine Zeit wird immer knapper, meine Schlafenszeit immer kürzer, heute ging das einmal nicht. Den lieben langen Tag (obwohl nein, im Moment sind die Tage wirklich nicht "lieb", oder schön, oder angenehm) saß ich an meinem Tisch, viel zu viele Stunden auch am Laptop, meine arme Shiro-chan, normalerweise hat sie Sonntags Pause, da gehe ich immer erst abends ins Internet, um meine Mails zu checken, und arbeitete. Höchste Konzentration. Seit gestern habe ich eine These (wenn auch noch nicht ausformuliert), jetzt habe ich auch eine Struktur dazu. Meine Theorie habe ich auch schon größtenteils aufgeschrieben, jetzt kommt noch die anstrengende und wahrscheinlich auch langwierige Arbeit der Analyse. Einen großen Teil der Vorarbeit dafür habe ich aber auch schon, ich brauche mehr oder weniger jetzt nur noch die Zeit, um das auszuformulieren. Und die richtigen Gedanken dafür. Jedenfalls fallen mir aber sehr viele Sachen für meinen Ausblick ein, je mehr ich über das Thema nachdenke...

Am späten Nachmittag riss ich mich eine Weile von der Arbeit los. Meine Tante hatte Geburtstag und ein Großteil der Familie war da. Da muss man sich wohl,wenn auch nur kurz, mal blicken lassen. Anschließend ging es wieder zurück an die Arbeit. Diese Woche wird richtig anstrengend! Euch wünsche ich aber eine schöne und erfolgreiche Woche. (Und euch und (v.a.) mir wünsche ich, dass es diese Woche keine Streiks geben wird, dann würde ich echt verzweifeln!)

Meine Gedanken toben, meine Entschlossenheit wankt (ein wenig) und langsam vergehe ich ein wenig...

Samstag, 8. November 2014

Vanishing thoughts...

Früh aus dem Bett, den ganzen Tag am Schreibtisch. Die letzten Tage war es schon immer so, dass ich morgens mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Glücklicherweise verschwanden die im Laufe des Frühstücks wieder, so dass ich mich heute dann wieder an die Arbeit machen konnte. Den ganzen Tag über bin ich, bis auf wenige Pausen, irgendwann muss man ja auch essen, viel trinken, konzentriert dabei, mich durch ein wichtiges Buch zu kämpfen. Viele Seiten sind nicht wichtig, die überfliege ich, andere sind umso wichtiger, manche Abschnitte davon sehr kompliziert geschrieben.

Abends sitze ich wieder vor meinem leeren Blatt. Es füllt sich, sehr langsam. Aber es füllt sich. Ich hatte irgendwann eine gute Idee für meine Einleitung. Ich weiß, die schreibt man eigentlich zuletzt, aber wenn man die perfekte Idee hat, dann sollte man sich das auch aufschreiben, ehe es wieder verschwindet. Wie lange kann man einen Gedanken festhalten? Meine Einleitung macht sich gut, denke ich. Wirklich einschätzen kann ich gerade nichts, ich bin einfach nur glücklich, dass endlich etwas da steht.

Beim Duschen kommt mir eine Idee für eine These. Oder so etwas in der Art. Ich weiß nicht genau, ob das wirklich funktionieren wird. Kaum bin ich aus der Dusche und wieder angezogen, husche ich schnell zu meinem Tisch, schnappe mir ein Blatt Papier und schreibe meine Idee auf, bevor sie wieder verschwindet. Ideen sind manchmal so flüchtig wie ersehnte Sonnenstrahlen.

Heute wird das nichts mehr. Damit, dass ich richtig in das Thema einsteige, dafür ist es zu spät. Ich muss mich dafür noch mal in ein bereits gelesenes Kapitel einarbeiten, es macht mehr Sinn, das dann in einem zu machen. Würde ich anfangen, dann abbrechen und morgen erst weitermachen, könnte es gut sein, dass meine Gedanken bis dahin schon wieder entschwunden wären. - Und irgendwann muss man ja auch schlafen.

Mein viel zu optimistischer (aber eigentlich notwendig auszuführen) Plan sah vor, bis morgen Abend acht bis zehn Seiten, also die Hälfte, geschrieben zu haben. Dann hätte ich heute wenigstens vier, fünf Seiten schreiben müssen. An und für sich bin ich eine langsame Schreiberin. Jetzt habe ich nicht ganz zwei Seiten. Das ist etwas, das ist ein Anfang und ich bin auch ganz froh darüber, aber es hätte heute eigentlich mehr bei rum kommen müssen... Aber ich will mich nicht beschweren. Ich bin froh, dass ich wenigstens etwas habe.

Jetzt kommen meine Kopfschmerzen zurück, langsam merke ich die Erschöpfung. Dieser Tage bekomme ich immer viel zu wenig Schlaf, noch weniger als sonst. Ich bin müde...

Freitag, 7. November 2014

No beginning. No words. Argh...

Ich sitze vor der leeren Seite. Mein Gehirn ist voll, ich weiß sehr viel, aber es will sich nicht formulieren lassen. Ich tippe ein paar Worte ein - und lösche sie gleich wieder. Wenn ich erst mal weiß, wie ich anfangen soll, wird es leichter, das weiß ich. Aus Erfahrung. Aber diesen Anfang zu finden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Auch das weiß ich. Aus Erfahrung. Bei meinem Essay vor ein paar Wochen hat es auch sehr lange gedauert, bis da etwas stand. Aber das war nicht wichtig, da war es mir irgendwann egal, wie blöd es klingt. Diese Hausarbeit ist wichtig. Die Note fließt direkt in meine Abschlussnote mit ein. Ich bin kein Mensch der sagt, "ich will unbedingt eine 1,0", aber eine gute Note hätte ich doch gerne. Vielleicht kommen die Worte ja noch. Gerade fühle ich mich irgendwie wortlos.

Donnerstag, 6. November 2014

Work. Work. And... work!

Aufgrund des Streiks bin ich heute also zu Hause geblieben, wobei ich ja nur ein Seminar verpasse. Was trotzdem irgendwie schon zu viel ist. Aber gut, kann ich nicht ändern. Manchmal muss man die Dinge eben nehmen, wie sie kommen. Jedenfalls konnte ich dadurch heute dann eine Stunde länger schlafen, das hat doch auch etwas. Anschließend frühstückte ich gemütlich, trank einen Kaffee, um ganz wach zu werden und um meine Kopfschmerzen zu verjagen und setzte mich dann an die Arbeit. Abgesehen von kleinen Pausen zum Essen, Trinken und einer Unterhaltung mit Mai, arbeitete ich ziemlich konzentriert von morgens an bis jetzt. Jetzt gerade mache ich eine kleine Pause und gleich geht's weiter. Nach wie vor habe ich den (vielleicht ein wenig zu optimistischen?) Plan, bis Sonntag Abend mindestens die Hälfte der Seiten geschrieben zu haben (gerne auch mehr). Während der Woche habe ich einfach zu wenig Zeit, um wirklich etwas machen zu können. (Weil ja dann auch wieder fraglich ist, wann - und wie lange - die GDL das nächste Mal streikt. Ich hoffe ja, gar nicht mehr! Es reicht langsam!) Und jetzt (ich gebe mich kämpferisch) - auf in die Schlacht!

Mittwoch, 5. November 2014

A lot to do today. Some relief about tomorrow.

Alles, was ich eigentlich für morgen geplant hatte, musste ich jetzt noch irgendwie in den heutigen Tag integrieren. Unter anderem musste ich also noch in die Universitätsbibliothek, um ein Buch zurückzubringen, das ich gerne noch bis morgen behalten hätte, weil ich es für die Hausarbeit brauche. Da ich aber morgen nirgendwohin kann, musste ich es heute abgeben. Das musste ich also noch irgendwo heute reinquetschen. Mittwochs ist mein Tag sehr voll, es ist ohnehin alles sehr knapp und dann auch das noch.

Meine Seminare waren heute eigentlich alle so weit in Ordnung, nur dass der Dozent in meinem letzten Seminar, der sich selbst einfach zu gerne reden hört, kein Ende fand. Letzte Woche war das auch schon so, da habe ich wegen ihm ja auch meinen Zug verpasst. Ich finde es nur so unhöflich, früher zu gehen. Irgendwann hatte ich heute aber die Schnauze voll. Er wusste genau, dass die Veranstaltung schon zu Ende war, dennoch hörte er nicht auf zu reden. Selbst als mehrere demonstrativ ihre Sachen zusammen packten, kam er nicht auf die Idee, langsam mal aufzuhören. Schließlich standen einige auf und gingen einfach. Denen schloss ich mich an. Leider hatte ich zu lange gewartet. Die Straßenbahn sah ich nur noch abfahren. -__- Mann! Also musste ich auf die nächste warten, die dieses Mal nicht ganz so langsam war wie letzte Woche. Dann hetzte ich, humpelnd, mein Knie macht mal wieder Probleme, ich kann es nicht richtig belasten, über den Bahnhof und bekam ganz knapp noch meinen Zug. Welch ein Glück!

Da die GDL an ihrem Streik festhält, werde ich morgen also zu Hause bleiben. Wenigstens hat sich jetzt eine Sache geklärt. Das Kolloquium wird morgen ausfallen, mein Prof ist selbst auf die Bahn angewiesen und hat anscheinend genau so wenig Lust wie ich, sich dem Chaos auszuliefern. Herrlich. Dann werde ich also nur in dem Seminar fehlen, was auch schon doof ist.

Dienstag, 4. November 2014

Seriously? 100 hours? What to do now?

Heute ist einfach nicht mein Tag. Okay, nicht so ganz. Arbeit war ganz okay, ich hatte viel zu tun, aber heute war ich irgendwie auch sehr motiviert dazu. Danach fing es an. Ich machte ausnahmsweise auf der Arbeit etwas früher Schluss, um früher nach Hause zu kommen, weil ein riesiger Berg Arbeit auf mich wartet. Aber nichts da. Der Zug fiel aus. (Wozu noch Streiks, wenn der Bahnverkehr sowieso nicht funktioniert?) Genau zu dieser Zeit fährt aber auch die S-Bahn nicht, so dass ich so oder so warten musste. Es war kalt, ich hatte Kopfschmerzen. Ich darf jetzt echt nicht krank werden. Sonst kann ich alles vergessen.

Und was muss ich zu Hause lesen? Streik. Megastreik. Von Donnerstag Morgen 2:00 bis Montag Morgen 4:00. Fast 100 Stunden lang! Der Güterverkehr wird noch länger bestreikt. (Die haben sie doch nicht mehr alle!!!) Na toll! Und jetzt? Ich bin ja froh, dass der Streik nicht schon morgen beginnt, sonst hätte ich ein riesiges Problem, aber auch so ist das alles andere als schön. Ich dachte alle Möglichkeiten durch und fasste schließlich einen Entschluss. Und ich bin wirklich wütend, dass ich dazu gezwungen bin. Ich werde am Donnerstag nirgendwohin fahren. Heißt im Klartext, dass ich "schwänzen" werde. Was ich wirklich hasse, ich fehle praktisch nie. Ich gehe selbst mit schweren Erkältungen und Fieber zur Uni.

Am Donnerstag werde ich dann ein wichtiges Seminar verpassen. Und das Kolloquium, auf das ich mich immer am meisten freue. Aber ich habe gerade weder die Zeit, noch die Kraft und die Nerven, mich auf das Chaos einzulassen. Durch den Streik und die dadurch nicht fahrenden Züge würde ich unheimlich viel Zeit verlieren. Zeit, die ich dringend für meine Hausarbeit brauche. Das kann ich mir nicht leisten. Auch kann ich es mir nicht leisten, dann irgendwo stundenlang im Kalten zu stehen und frierend zu warten und dabei gleich wieder krank zu werden.

Super. Ich bedanke mich herzlich für den Streik. (Achtung: Ironie. Nur für den Fall, dass jemand es nicht versteht.) Ich bin für das Streikrecht, versteht mich nicht falsch, aber nicht so!

Montag, 3. November 2014

So so bad mood! -__-

Bis gestern war ich noch optimistisch. Jetzt nicht mehr. Die GDL verhandelt wieder über Streiks und wollen (sind die denn von allen guten Geistern verlassen?!) vier Tage lang streiken. Die Frage wäre dann, erstens, ob und wie und wann ich zur Uni bzw. Arbeit komme und zweitens, ob und wie und wann ich wieder nach Hause komme. Sollte ich irgendwo stundenlang auf Züge warten müssen, würde mir so sehr viel Zeit gestohlen, die ich dringend für meine Hausarbeit brauche. Ich brauche jede Sekunde, die ich nicht auf der Arbeit oder der Uni bzw. unterwegs bin. Vielen Dank auch! Eine nochmalige Verlängerung werde ich nicht bekommen und wenn es tatsächlich so kommen sollte, wie ich es jetzt befürchte, werde ich am Ende eine nicht so gute Arbeit abgeben. Nicht so gut, wie sie sein könnte.

Wenn ich jetzt die ganzen Artikel dazu lese, könnte ich schon wieder explodieren (und meine Laune war heute von Anfang an nicht wirklich gut, noch bevor ich den ersten Artikel gelesen hatte). Wenn ich das richtig herauslese, ist die Bahn der GDL sehr entgegengekommen. Die 5% sollten sie bekommen und so weiter, ich habe weder die Lust noch die Zeit, das alles im einzelnen aufzuführen. Ist mir schon klar, dass das alles sehr komplex ist und dass Streikrecht ein Grundrecht ist und bla. Aber für mich sieht es danach aus, als wolle der Weselsky auf Kosten anderer seine tyrannischen Bedürfnisse ausleben.

Mal sehen, wie diese Woche (und die nächste, und die übernächste) aussehen werden. Dieser Mensch sollte gezwungen werden, selbst auf die Bahn angewiesen zu sein! Dann wüsste er, wie das ist. Aber nein, der feine Herr lässt sich herumkutschieren und stört sich nicht daran, dass er anderen Menschen das Leben erschwert. (Ja ja, ich weiß. Aber ich bin sauer. Da darf ich ein wenig übertreiben. Im Moment geht es mir sowieso nicht gut, körperlich sowieso nicht, psychisch durch das ganze auch nicht wirklich.) Meine Zeit rennt mir wieder davon - und jetzt muss ich mich auch noch damit beschäftigen und mir zusätzliche Sorgen machen.

Sonntag, 2. November 2014

Slightly optimistic...

Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht. (Psalm 46,5)

Mein sehr optimistischer Plan sieht vor, dass ich noch diese Woche mein erste Seite geschrieben habe und dann ist meine große Hoffnung, dass daraufhin die Worte einfach nur noch aus mir herausfließen werden. Lesen muss ich auch noch so einige Texte, vorhin habe ich aber den letzten ausgedruckten Text gelesen. Entweder muss ich am Laptop weiterlesen (was ich immer sehr anstrengend finde) oder mir neue Texte ausdrucken. Mal sehen. Gerade bin ich dabei, einige Online-Zeitungsartikel, die in dem letzten Text, den ich gelesen habe, zitiert oder angesprochen werden, zu lesen und auszuwerten. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor mir, aber ich bin optimistisch (obwohl ich eigentlich ein zutiefst pessimistischer Mensch bin). Ich denke mal, ich werde diese Woche die Uni ein wenig leiden lassen, d.h., ich werde die Texte für diese Woche wahrscheinlich alle nicht lesen oder vielleicht nur anlesen. Außer vielleicht den Text für mein letztes Mittwoch-Seminar, das ich zwar nicht mag, aber die Texte sind da bis jetzt immer ziemlich kurz. Mal sehen.

Samstag, 1. November 2014

So many things to do...

Langsam stellen sich (wieder) Kopfschmerzen bei mir ein. Wenn man den ganzen Tag über den Texten sitzt und versucht, so viel wie möglich in sich aufzunehmen und das Gelesene irgendwie zu sortieren, etc., kann das schon wirklich anstrengend sein. Spät ins Bett, früh wieder raus, immer mit Kopfschmerzen übrigens, die dann wieder verschwinden, um am Abend zurückzukehren; das schlaucht. Angesichts der unzähligen Bücher, die noch in meinem Zimmer rumliegen, der unzähligen Texte, die auf meinem Laptop gespeichert sind und der Links, die ich als Lesezeichen gespeichert habe, frage ich mich, wie das in diesem Leben überhaupt noch funktionieren soll. Da werde ich wohl noch mal intensiver durch die ganzen Dateien gehen müssen, um zu entscheiden, was ich nicht lesen werde, alles schaffe ich definitiv nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend und stürze mich wieder in die Arbeit...