Montag, 3. November 2014

So so bad mood! -__-

Bis gestern war ich noch optimistisch. Jetzt nicht mehr. Die GDL verhandelt wieder über Streiks und wollen (sind die denn von allen guten Geistern verlassen?!) vier Tage lang streiken. Die Frage wäre dann, erstens, ob und wie und wann ich zur Uni bzw. Arbeit komme und zweitens, ob und wie und wann ich wieder nach Hause komme. Sollte ich irgendwo stundenlang auf Züge warten müssen, würde mir so sehr viel Zeit gestohlen, die ich dringend für meine Hausarbeit brauche. Ich brauche jede Sekunde, die ich nicht auf der Arbeit oder der Uni bzw. unterwegs bin. Vielen Dank auch! Eine nochmalige Verlängerung werde ich nicht bekommen und wenn es tatsächlich so kommen sollte, wie ich es jetzt befürchte, werde ich am Ende eine nicht so gute Arbeit abgeben. Nicht so gut, wie sie sein könnte.

Wenn ich jetzt die ganzen Artikel dazu lese, könnte ich schon wieder explodieren (und meine Laune war heute von Anfang an nicht wirklich gut, noch bevor ich den ersten Artikel gelesen hatte). Wenn ich das richtig herauslese, ist die Bahn der GDL sehr entgegengekommen. Die 5% sollten sie bekommen und so weiter, ich habe weder die Lust noch die Zeit, das alles im einzelnen aufzuführen. Ist mir schon klar, dass das alles sehr komplex ist und dass Streikrecht ein Grundrecht ist und bla. Aber für mich sieht es danach aus, als wolle der Weselsky auf Kosten anderer seine tyrannischen Bedürfnisse ausleben.

Mal sehen, wie diese Woche (und die nächste, und die übernächste) aussehen werden. Dieser Mensch sollte gezwungen werden, selbst auf die Bahn angewiesen zu sein! Dann wüsste er, wie das ist. Aber nein, der feine Herr lässt sich herumkutschieren und stört sich nicht daran, dass er anderen Menschen das Leben erschwert. (Ja ja, ich weiß. Aber ich bin sauer. Da darf ich ein wenig übertreiben. Im Moment geht es mir sowieso nicht gut, körperlich sowieso nicht, psychisch durch das ganze auch nicht wirklich.) Meine Zeit rennt mir wieder davon - und jetzt muss ich mich auch noch damit beschäftigen und mir zusätzliche Sorgen machen.

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