Mittwoch, 5. November 2014

A lot to do today. Some relief about tomorrow.

Alles, was ich eigentlich für morgen geplant hatte, musste ich jetzt noch irgendwie in den heutigen Tag integrieren. Unter anderem musste ich also noch in die Universitätsbibliothek, um ein Buch zurückzubringen, das ich gerne noch bis morgen behalten hätte, weil ich es für die Hausarbeit brauche. Da ich aber morgen nirgendwohin kann, musste ich es heute abgeben. Das musste ich also noch irgendwo heute reinquetschen. Mittwochs ist mein Tag sehr voll, es ist ohnehin alles sehr knapp und dann auch das noch.

Meine Seminare waren heute eigentlich alle so weit in Ordnung, nur dass der Dozent in meinem letzten Seminar, der sich selbst einfach zu gerne reden hört, kein Ende fand. Letzte Woche war das auch schon so, da habe ich wegen ihm ja auch meinen Zug verpasst. Ich finde es nur so unhöflich, früher zu gehen. Irgendwann hatte ich heute aber die Schnauze voll. Er wusste genau, dass die Veranstaltung schon zu Ende war, dennoch hörte er nicht auf zu reden. Selbst als mehrere demonstrativ ihre Sachen zusammen packten, kam er nicht auf die Idee, langsam mal aufzuhören. Schließlich standen einige auf und gingen einfach. Denen schloss ich mich an. Leider hatte ich zu lange gewartet. Die Straßenbahn sah ich nur noch abfahren. -__- Mann! Also musste ich auf die nächste warten, die dieses Mal nicht ganz so langsam war wie letzte Woche. Dann hetzte ich, humpelnd, mein Knie macht mal wieder Probleme, ich kann es nicht richtig belasten, über den Bahnhof und bekam ganz knapp noch meinen Zug. Welch ein Glück!

Da die GDL an ihrem Streik festhält, werde ich morgen also zu Hause bleiben. Wenigstens hat sich jetzt eine Sache geklärt. Das Kolloquium wird morgen ausfallen, mein Prof ist selbst auf die Bahn angewiesen und hat anscheinend genau so wenig Lust wie ich, sich dem Chaos auszuliefern. Herrlich. Dann werde ich also nur in dem Seminar fehlen, was auch schon doof ist.

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