Mittwoch, 15. Oktober 2014

Feeling really bad. Just want to be at home.

Okay, es geht mir heute alles andere als gut. Nachts konnte ich nicht schlafen, weil ich die ganze Zeit Hustenkrämpfe hatte. Zur Uni bin ich trotzdem gefahren, weil, wie gesagt, heute die Referatsthemen verteilt wurden und ich da wohl kaum fehlen konnte. Bisher ging es mir eigentlich auch ganz gut, außer, dass ich ständig husten muss und unglaublich heiser bin. Nachdem ich jetzt aber den ganzen Tag in schlecht gelüfteten Räumen rumsaß, habe ich inzwischen starke Kopfschmerzen bekommen. Gar nicht schön. Mit Konzentration hatte ich es heute auch nicht so, ich bin in jedem einzelnen Seminar fast eingeschlafen, aber egal.

Eigentlich will ich jetzt nichts wie nach Hause und in mein Bett. Aber nein, das geht natürlich nicht. Wegen diesem blöden Streik. Kranke Menschen gehören nach Hause! Gut, stattdessen werde ich heute Nacht bei Maren übernachten, die so freundlich ist, mir ihre Couch zur Verfügung zu stellen. Jetzt sitze ich hier auf meiner Arbeitsstelle rum und warte darauf, dass ihre Arbeitszeit vorbei geht. Und morgen geht es dann weiter zur Uni, wo im Übrigen auch die Referatsthemen verteilt werden, was für mich wichtig ist, weil ich zu den wenigen in dem Seminar gehöre, die eine Note dafür braucht. Das einzig Gute ist, dass ich länger schlafen können werde.

Trotzdem, Herr Weselsky, wäre ich viel lieber zu Hause und inzwischen wäre ich seit anderthalb Stunden auch genau da, aber nein. Ihnen sind doch Menschen wie ich, Menschen, die auf die Bahn angewiesen sind, völlig egal. Würde es um etwas Wichtiges gehen, könnte ich das vielleicht ja auch noch verstehen, aber nur weil Sie Ihren Machtbereich ausweiten wollen, statt sich mit dem zufrieden geben, was Sie haben, nein, ernsthaft, da fehlt mir das Verständnis. Wie gesagt, Menschen wie ich, Studenten, Arbeitnehmer, sind die Leidtragenden. Wie wäre es, wenn Sie mal nicht Verständnis für Ihren Kindergartenstreit einfordern, sondern Verständnis mit uns, den Pendlern, die auf die Bahn angewiesen sind, haben würden. Ist wahrscheinlich zu viel verlangt. Weiter als über Ihren Tellerrand können Sie wahrscheinlich nicht sehen. Vielen Dank auch!

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