Dienstag, 13. Mai 2014

Always tired. Way too much to do! -.-

Tatsächlich habe ich es gestern geschafft, so wie ich es mir vorgenommen hatte, noch die zehn Seiten des einen Textes für Mittwoch zu lesen. Weil ich nicht mitten im Kapitel aufhören wollte, sind es sogar zwölf Seiten gewesen. Den Rest habe ich heute in der Uni gelesen. Als heute Morgen mein Wecker klingelte, dachte ich, hoffte ich, es sei nur ein Traum und ich müsse noch nicht aufstehen. Leider war es kein Traum, es half alles nichts, ich musste hinaus in die kalte Welt (wir haben Mitte Mai, warum ist eigentlich immer noch so unglaublich kalt? -.-) und mich auf den Weg zur Arbeit machen. Zum Glück war Arbeit heute sehr entspannt, ich glaube nicht, dass ich heute in der Lage gewesen wäre, noch großartig zu denken...

Nach der Arbeit unterhielt ich mich kurz mit Layla, die ein ähnliches Problem hat wie ich: viel zu viele, viel zu lange Texte, die zu lesen sind und keine Zeit, in der man all das schaffen könnte. Danach unterhielt ich mich eine Weile mit Maren und Cathy, die beide in etwa so motiviert wie ich waren. Zudem hatte die arme Maren starke Kopfschmerzen. Arbeit und Kopfschmerzen sind irgendwie keine gute Kombination, oder? Zuletzt noch mein Seminar für heute, das ganz okay war, auch wenn wir fast zehn Minuten überzogen.

Letztendlich spielte das aber keine Rolle. Als ich am Bahnhof ankam, sah ich, dass für meinen Zug fünfundzwanzig Minuten Verspätung (!) angezeigt waren. Man kann sich wohl vorstellen, dass ich absolut gar keine Lust hatte, so lange zu warten. Deswegen nahm ich die S-Bahn, die heute glücklicherweise pünktlich war, so dass ich meine Anschlussbahn bekam. Im Moment sind meine Nerven so dünn, ständig zum Reißen gespannt, weil ich viel zu viel zu tun habe und ständig müde bin... Nicht schön, aber ich weiß auch nicht, ob das im Laufe des Semesters besser werden könnte. Glaube ich nämlich nicht, bis zu den Ferien werde ich jede einzelne Woche in etwa gleich viel zu tun (sprich: lesen) haben. Dazu kommen dann noch Vorträge, Expertengruppen, so dass ich da noch mehr zu tun (sprich: lesen) haben werde... Ich habe keine Lust mehr!

Kommentare:

Tamaro hat gesagt…

Es sind die "Eisheiligen", die beim Wetter unter bestimmten Bedingungen die Kälte bringen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisheilige
Das hat klimatologische Gründe im Jahresablauf.

Jan-Emi hat gesagt…

Aha, danke Dir für diese Information! :) Aber ich hätte trotzdem gern, dass es endlich ein wenig wärmer wird... Ich meine, es ist Mai und ich laufe immer noch mit meinem Schal rum, weil es mir sonst zu kalt ist.