Freitag, 15. Juli 2011

No Sense or Nonsense?

Okay, also, da musste ich heute als einzige früh aus dem Bett fallen und wegen dieser äußerst sinnlosen Vorlesung zur Uni fahren. Als ich dann noch da saß, und darauf wartete, dass es Zeit wird, hörte ich ein sehr interessantes Gespräch mit an. Und ich war echt froh, dass der Typ nicht mit mir telefonierte, ich wäre nämlich ziemlich irritiert gewesen. Denn er nannte die ganze Zeit den Namen seines Gesprächspartners, in etwa so: "Ja, Sascha, Sascha,..... Sascha,.... Sascha, weißt du,... Sascha,...." na ja, und so weiter, man kann es sich ja vorstellen. Wie gesagt, ziemlich irritierend. Welcher normale Mensch nennt alle zwei Minuten den Namen seines Gesprächpartners? Nachher ließ er sich dann noch über die fortpflanzungswilligen Frauen aus, ich hab aber den Zusammenhang nicht so ganz verstanden...

Okay, dann begann die Vorlesung. Der Professor meinte ganz am Anfang: " Danke, dass sie mich hier am letzten Vorlesungstag nicht alleinegelassen haben." Und ich denke nur: "Haha, wenn du keine Anwesenheitsliste rumgeben würdest, wäre ich auch gar nicht hier..."

Und dann saß in dieser Vorlesung, meine einzige heute, alles andere ist wieder ausgefallen (!), ein "Seniorenstudent" vor mir und ... roch äußerst streng. Und ich musste auch noch die ganze Zeit darauf achten, nicht zu ersticken, (weil ich wegen des... Geruchs nicht richtig atmen konnte - wollte). Super Vorlesung! Ich könnte jetzt nicht mal mehr sagen, worüber der Mann geredet hat... Warum sollte ich das aber auch können (wollen)?

Zurück hatte der Zug mal wieder fünf Minuten Verspätung (wen wundert's?), na ja, hab meine Anschlussbahn trotzdem noch bekommen. Wenigstens etwas. Zu Hause habe ich wieder rein gar nichts sinnvolles gemacht, ich muss jetzt einfach ein bisschen Ruhe haben.

Später habe ich dann noch einen Film geguckt, einen Deutschen, der wirklich sehr gut und beeindruckend ist: "Eine andere Liga" mit Karoline Herfurth (die ich ja sowieso mag) und Ken Duken. Der Film ist wirklich empfehlenswert, das kann ich nur sagen. Ich musste mal wieder soooo heulen. Die 20jährige türkischstämmige Hayat ist eine begeisterte Fußballerin, bis sie eine niederschmetternde Prognose erhält: Krebs. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Da zeigt sich mal wieder, dass die Deutschen auch gute Filme machen können...

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