Donnerstag, 21. April 2011

Wrong imagination

Wieder früh aufstehen, während der Rest des Hauses noch im tiefen Schlummer liegt und selig träumt. Beneidenswert. Dann zur Uni, das ging heute schön in einem Rutsch, ohne lange Wartezeiten, immer schön! Wie immer war auch Jule schon da und wir haben uns erst mal ausgetauscht, über die verschiedensten Dinge, die es gibt. Man kann es sich ja wahrscheinlich vorstellen, oder, so among friends... Die erste Veranstaltung hatten wir nicht mit unserer eigentlichen Dozentin, weil die heute eine Konferenz hatte und statt wie es wohl die meisten getan hätten, uns die Stunde freizugeben, hat sie einen Kollegen gebeten, die Stunde zu übernehmen. Which wasn't the worst. Denn der Dozent war sympathisch, cool, locker. Erst mal, er hatte ein Handout, wofür alleine man ihn schon lieben kann. Wer (von den Dozenten) macht sich heute noch die Mühe eines Handouts? Dann redete er strukturiert, anhand einer Reihenfolge, im Gegensatz zu unserer Dozentin, die von einem Thema zum nächsten hüpft und springt, ohne einer wirklich Ordnung zu folgen. Das macht es einem unheimlich schwer, ihr zu folgen und alles zu verstehen, was sie übermitteln möchte. Meist sitzt man nur da und wundert sich, wie sie jetzt vom Anfangsthema plötzlich ganz woanders gelandet ist. Chaos! Und der Typ. Ja, langweiliges Thema noch interessant rübergebracht. Locker, cool, verständlich. Ich wünschte, wir könnten den behalten. Es wäre wesentlich angenehmer und man würde eine Menge mehr verstehen und so weiter. Wird wohl leider nicht so laufen, schade. Aber da man nun einmal gesehen hat, was eigentlich gehen könnte, wird man wohl in Zukunft noch enttäuschter sein. Der Dozent macht aber dieses Semester ohnehin kein Proseminar, daher hätten wir ihn gar nicht haben können.

Danach (in der nächsten Veranstaltung) wie jeden Donnerstag einen Test. Joa, ging. Die sind ja nie wirklich schwierig. Und sonst, ja, die Veranstaltung war wie immer. Nichts, was man wirklich tun möchte. Und ich habe das Gefühl, dass die Dozentin mich nicht mag. In der folgenden Vorlesung konnte man wieder herrlich schlafen und die darauffolgende, ja, da bin ich nicht hingegangen. Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich melden wir uns da ab, Jule und ich. Das ist unmöglich zu schaffen, was der Typ verlangt. Ich muss mich damit wirklich nicht verrückt machen.

Well, dann also nach Hause, zwei Stunden früher als sonst, was ich wirklich sehr toll fand. Je früher man zu Hause ist, umso mehr Zeit hat man für alles andere. Jetzt vier Tage frei (Ostern), wobei man aber soviel zu tun hat, dass man dafür drei Monate brauchen würde. Alle möglichen Texte, die man lesen muss, alle möglichen Übungen, die man tun muss. Ich glaube, viele Dozenten gehen irr in der Annahme, wir hätten richtige Osterferien, von zwei Wochen, so, wie die einen mit Arbeit zustopfen. Hallo? Wir haben lediglich die Feiertage frei und ich weiß ja nicht, wie das bei denen ist, aber wir feiern da mit der Familie, haben Gottesdienste und ich habe absolut keine Zeit, noch was zu lernen. Was ich jetzt wohl aber irgendwo reinschieben müssen werde. (Wobei, das bei Jule ist ja noch die Härte, die hat für die "Osterferien" Sachen bekommen, für die man gut und gerne ein halbes Jahr braucht. Ich bin ja so froh, dass ich nicht das gleiche Zweitfach wie sie habe. Das scheint noch wesentlich mehr Arbeit zu sein... Mein Mitleid! Irgendwelche langwierigen komplizierten Analysen und so was. Das Leben ist hart, nicht wahr? Jaa, c'est la vie, n'est ce pas?

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