Dienstag, 26. April 2011

Like normal

Okay, seit meinem letzten Eintrag ist etwas Zeit vergangen, allerdings ist in der Zwischenzeit nicht wirklich viel passiert. Am Sonntag waren wir erst im Ostergottesdienst und anschließend zur Familienfeier bei meinen Großeltern, like normal. Zum Glück mussten wir dieses Mal keine Geschenke suchen, also die Kleinen schon, aber wir Ältere nicht. Da waren wir alle ziemlich froh drüber! Gestern waren wir bei meiner Tante, Yuki, um ihren, Midoris und Alexas Geburtstag zu feiern. (Für die, die es nicht wissen: Midori ist meine jüngste Tante und Alexa meine Cousine.) Die Feier war auch wie sonst immer. Großartig neues gibt es bei uns nicht.

Ja, heute dann wieder zur Uni. Der Zug heute Morgen hatte Verspätung, zum Glück nur fünf Minuten, das ging ja. Uni war dann auch wie immer, ich meine, was soll auch groß passieren? Nur dass Claire und ich bei einer Aufgabe voll auf dem Schlauch standen und überhaupt nicht verstanden haben, was wir tun sollten... Hat aber zum Glück keiner bemerkt. Keine Ahnung, was da los war... Und ständig waren wir über grammatische Formen am diskutieren. Ja, wir lieben ja alle Grammatik, nicht wahr?

In der vergangenen Woche habe ich ein weiteres Buch von Joan Aiken gelesen:



"Du bist Ich. Die Geschichte einer Täuschung" handelt von zwei Mädchen, die sich vom Aussehen her völlig gleichen. Ihre Herkunft und vor allem ihre charakterliche Veranlagung könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Louisa, die eingebildete Frömmlerin möchte als Missionarin nach Indien, was ihre Eltern ihr aber nicht erlauben. Da kommt ihr Alvey, die eine Waise und völlig mittellos ist, gerade recht. Flugs überredet Louisa sie, die Plätze zu tauschen, so dass sie ungestört nach Indien reisen kann. Ihre beiden Schwestern Meg und Isa werden eingeweiht und schon beginnt das Abenteuer. Die Familie besteht aus lauter obskurren Gestalten, die man zum Teil liebgewinnt, zum Teil aber auch nicht. Aber damit natürlich nicht genug. Es lauern noch so einige Abenteuer vor Alvey. Das Buch ist sehr amüsant, die Figuren einfach herrlich gezeichnet. Joan Aiken schreibt wirklich hervorragend und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wirklich empfehlenswert!

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