Mittwoch, 3. März 2010

Dem Licht entgegen

Dunkelheit,
wohin ich auch seh.
Verzweiflung
hat sich längst breitgemacht.
Plötzlich war ich allein.
Das Licht ging aus.
Ich stolpere, falle zu Boden.
Nass, kalt -
Angst!
Nicht wieder auf die Beine kommen,
vorwärtskriechen.
Keine Hand,
die sich mir entgegenstreckt.
Eine Ewigkeit!
...
Aufgestanden -
doch keine Hoffnung.
Weitergehen, langsam, schleppend.
Wo seid ihr?
Ist da jemand?
Ich habe Angst!
An der Wand entlangtastend
stolpere ich weiter.
Doch wohin?
Minuten, Stunde, Tage?
Tränen über mein Gesicht.
Ich will hier raus -
in die Sonne,
ins Licht.
Doch alles, was ich sehe ist -
nichts!
Die Finsternis verschlingt mich.
Lässt mich nicht mehr aus ihren Krallen.
Ich beginne zu laufen -
nur raus hier
auch wenn ich nichts sehe.
...
Doch da -
es wird heller.
Ein Licht?
Ein Ausgang?
Ich laufe schneller.

Copyright by Jan-Emi!!!

Keine Kommentare: