Samstag, 29. August 2009

Traumwelten

Versinke gerade in eine andere Welt... Eine, die schöner ist, als die reale. Ich liebe es, zu träumen. In der Nacht und vor allem auch tagsüber. Tagträume. Man versetzt sich selber in eine andere Welt, in der so viel passieren kann. Das ist tatsächlich das, was ich im Leben am liebsten tue. Zu träumen! Im Traum kann ich alles wahrmachen, was im realen Leben niemals passieren wird, aus welchem Grund auch immer. Bei mir geht der Übergang in die verschiedenen Traumwelten sehr schnell, manchmal bekomme ich das nicht mal selber mit. Das ist wirklich das einzige, das ich immer machen kann. Wer kann mich auch davon abhalten? Nach außen mache ich dabei meist den Eindruck, als wäre ich wach, ganz da, konzentriert, als würde ich jemandem zuhören. Ich bin sogar in der Lage, dabei einem Menschen noch zu antworten. Aus meinen Träumen schöpfe ich meine unaufhörliche Phantasie, dadurch habe ich stets viele Ideen für verschiedene Storys. Musik hilft mir beim Versinken in meine Traumwelten. Oder der Himmel. Wenn ich in den Himmel schaue, was ich ja liebe, werde ich melancholisch und fange an zu träumen...



Wer nie träumt, oder nur selten, verpasst etwas. In seinen Träumen kann man jede Person sein, die man sein möchte. Man kann mit jeder Person befreundet sein, mit der man es möchte. Gut, da kann man jetzt vieles dagegen halten, ich höre schon verschiedene typische Antworten, etwa, man solle sich dann entsprechende Freunde suchen und so weiter, blablabla. Ich sage ja nicht, dass man, so wie ich, ständig darin versinken muss. Ich sage ja nur, dass man was verpasst, wenn man nicht hin und wieder träumt. Etwa Phantasie und Emotionen... unerschöpfliche!

Ich sage Traumwelten, weil es, zumindest bei mir, nicht nur eine ist. Bei mir sind es viele Dimensionen, die manchmal miteinander verbunden sind, manchmal aber auch rein gar nichts miteinander zu tun haben. Aber wenn ich will, kann ich alle Träume miteinander verbinden. Meine Traumwelten bieten mir einen sicheren, fröhlichen Ort. Einen Ort, an dem ich lachen kann, weinen kann, ich selber sein kann. An dem ich aber auch jede andere Person sein kann. Sie ist unendlich, wunderschön und vor allem haben unerwünschte oder verhasste Personen darin keinen Platz, sie können nicht dorthin vordringen. Das ist mein Ort, an dem mich niemand stören kann und wo ich alles Böse in dieser Welt vergessen kann.

Das Aufwachen ist dann manchmal schmerzlich, das gebe ich zu. Wenn man aus der Utopie seiner Traumwelt aufwacht und einem dann die Realität wieder bewusst wird, die mit deinen Träumen nichts gemeinsam hat. Egal, ich finde, es lohnt sich trotzdem. Das lass ich mir nicht nehmen, das nicht! Die Menschen mögen mein Leben zerstören, es zur Hölle machen, das können sie mir nicht nehmen. Nie!!!

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